Schritt 1 · Impuls
Lass deinen Leser nicht Detektiv spielen
Wenn jemand erst deine Berufsbezeichnung entschlüsseln muss, ist die erste Hürde schon da. Hilf ihm, dich einzuordnen: Für wen bist du da? Wann braucht man dich? Was tust du konkret?
Deine Kernbotschaft beantwortet diese Fragen in höchstens 40 Wörtern. Sie ist die gemeinsame Grundlage der kommenden Texte. Du musst sie später nicht überall wortgleich wiederholen.
Schritt 2 · Beispiel · Nina ist frei erfunden
So wird es greifbar
Vorher: „Ich begleite Unternehmen ganzheitlich in Veränderungsprozessen.“
Nachher im fiktiven Beispiel Nina: „Ich unterstütze Familienbetriebe dabei, Mitarbeiterfragen zur anstehenden Übergabe einheitlich zu beantworten. Dafür erarbeite ich mit der bisherigen und der künftigen Geschäftsführung einen abgestimmten Antwortentwurf.“
Die zweite Fassung zeigt eine Situation und ein Ergebnis. Nina wird damit für einen passenden Gesprächspartner leichter einzuordnen. Ob er sie beauftragen möchte, klärt ein weiteres Gespräch.
Schritt 3 · Deine Aufgabe
Deine Aufgabe
- Denk an einen konkreten Menschen aus deiner gewählten Zielgruppe. In welcher Situation liest er deine Vorstellung?
- Vervollständige in deinen Worten: „Ich helfe [Gruppe] bei [Situation]. Dafür [konkrete Handlung und Ergebnis].“ Die Satzform ist eine Starthilfe, kein Pflichtsatz.
- Lies die Fassung laut. Streiche eine unklare oder unnötige Formulierung. Bewahre den Inhalt, der deiner Leistung entspricht.
Halte daneben einen tatsächlichen Beleg bereit. Nicht jede Kompetenz muss in diesen ersten Satz hinein. Sie muss aber auf Nachfrage nachvollziehbar sein.
Dein Termin für Tag 5
„Ich überarbeite gerade meine Vorstellung und zwei kurze Texte zu [Thema]. Darf ich sie dir an [Termin] zeigen? Mich interessiert, was bei dir ankommt. Du musst nichts vorbereiten.“
Ein freundlicher Mensch genügt. Er sollte dir allerdings auch sagen dürfen, wenn er etwas nicht versteht.