Georg Eisenreich kommt fast jedes Jahr zur digiWiesn, und auch an diesem Morgen saß er mit uns im Schichtl. Sein erster Satz hat den Ton gesetzt: Vertrauen sei in einer komplexen, digitalen Welt die wichtigste Währung, die wir haben. Und dann hat er erklärt, warum sein Haus diese Währung meistens erst dann zu Gesicht bekommt, wenn sie schon verloren ist. Das Justizministerium ist zuständig, wenn etwas passiert ist. Wenn Vertrauen missbraucht wurde.
Neben ihm saßen Andreas Orbig, der als Anwalt täglich mit Unternehmern über Pflichten spricht, und Christoph Bausewein von CrowdStrike, der sieht, was in den Netzwerken wirklich los ist. Alexander Range und ich haben moderiert. Und je länger wir gesprochen haben, desto klarer wurde mir: Wir reden viel über Regeln und zu wenig über Menschen.
